Bahnstreik 2011: Züge stehen erneut still

Reisende und Pendler müssen sich heute erneut auf erhebliche Störungen einrichten – die Lokführer legen ihre Arbeit nieder. Daher wird es zu Behinderungen im Personen- und Güterverkehr kommen. Ein Sprecher der Lokführer-Gewerkschaft GDL erklärte am Donnerstagmorgen in Frankfurt am Main, dass der Aufstand „plangemäß, bundesweit und flächendeckend“ verlaufe.

Besonders betroffen seien die großen Bahnhöfe in Berlin, Frankfurt, Köln und München. Der Streik im Personen- und Güterverkehr begann um 4 Uhr in der Früh und soll bis 10 Uhr andauern. Daher müssen sich Millionen Bahnreisende auf Ausfälle und Verspätungen einstellen. Auch nach Ende des Streiks wird es noch Stunden dauern, bis sich der Bahnverkehr wieder normalisiert.

Aber nicht nur der Fernverkehr wird bestreikt. Vielerorts ist auch der Nahverkehr betroffen. Beispielsweise in Berlin standen am Hauptbahnhof am Morgen die Züge still. Rund 90 Prozent der Züge fielen im Raum Berlin-Brandenburg aus. Nach Angaben der GDL waren es bei der S-Bahn in Berlin genauso viele. Wie die DB erklärte, ist auch der S-Bahn-Verkehr in München, Nürnberg, Stuttgart und Hamburg stark eingeschränkt. Nach Angaben der GDL liegt in Sachsen die Streikbeteiligung bei 90 Prozent, in Leipzig und Dresden fährt im Regionalverkehr kein Zug mehr.

Am gestrigen Mittwochabend um 20 Uhr begann der Streik im Güterverkehr der Deutschen Bahn und ihren Wettbewerbern. Nach Angaben der GDL haben sich bis zum Morgen mehr als 500 Lokführer an der Arbeitsniederlegung beteiligt.

Bild von Latente 囧

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