Baden-Württemberg schickt zur Überprüfung Inspekteure in eigene AKW

Die Regierung im Bundesland Baden-Württemberg hat am heutigen Montag landesweit Inspekteure in die eigenen Atomkraftwerke geschickt. Wie Umweltministerin Tanja Gönner von der CDU im „Deutschlandfunk“ erklärte, sollen aufgrund der Ereignisse in Japan die Inspekteure vor allem die Notstromversorgung kontrollieren. Diese Überprüfung wird demnach von einer unabhängigen Expertenkommission begleitet. Sollte die Sicherheit in den Kernkraftwerken nicht gewährleistet sein, „wird auch abgeschaltet“, erklärte Gönner weiter.

Zudem wies die Ministerin daraufhin, dass in den Anlagen eine Auslegung gegen Erdbeben vorhanden sei. Gönner erklärte weiter, dass die Experten feststellen sollen, ob der Schutz gegen Erdbeben ausreichend sei oder ob gegebenenfalls nachgerüstet werden müsse und könne. Zum Schutz vor Terrorangriffen gibt es nach Angaben der Landesumweltministerin in Philippsburg eine Vernebelungsanlage. Derzeit befindet sich eine solche für Neckarwestheim in der Genehmigungsphase.

Die aktuelle Situation in Japan um das AKW in Fukushima ruft auch in Deutschland eine Diskussion um Atomkraftwerke auf die Tagesordnung. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte bereits angekündigt, dass die Meiler in Deutschland auf Sicherheit überprüft werden sollen.

Bild von wuttke09

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