Auktionshaus eBay erhöht die Gebühren drastisch

In Zukunft müssen private Verkäufer des Auktionshauses eBay höhere Verkaufsprovisionen bezahlen. Das berichten zahlreiche Medien übereinstimmend. Dabei erhöht man die Gebühren um bis zu 70 Prozent.

Vom 13. Juni sollen für private Verkäufer einheitliche Verkaufsprovisionen gelten. Das Auktionshaus verlangt bisher je nach Verkaufspreis unterschiedlich hohe Gebührensätze. In Zukunft soll eBay einheitlich neun Prozent des Verkaufspreises von privaten Verkäufern kassieren. Demnach soll alles „übersichtlicher“ werden, unter dem Strich wird es aber auch teurer. Bislang haben eBay-Kunden bis 50 Euro maximal vier Euro Gebühren bezahlt, zukünftig können es bis zu 4,50 Euro werden. Will man beispielsweise einen Fernseher für 500 Euro verkaufen, musste man 26,50 Euro Provision bezahlen. In Zukunft werden Gebühren in Höhe von 45 Euro fällig – das entspricht einer Steigerung um fast 70 Prozent.

Teurer als 45 Euro soll es offenbar aber nicht werden. Auch für wertvollere Artikel soll eBay keine höheren Gebühren verlangen. Boote, Fahrzeuge, Flugzeuge und Handyverträge sind von der Gebührenerhöhung ausgenommen. Auch die Angebotsgebühren und Kosten für Zusatzoptionen sollen unverändert bleiben. Auf gewerbliche Verkäufer soll die neue Preisliste keine Auswirkungen haben.

Bild von Ryan Fanshaw Photography

Share and Enjoy:
  • Print
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Yahoo! Buzz
  • Twitter
  • Google Bookmarks

Kommentar verfassen