Apple: iPhone und iPad speichern Standortdaten ihrer Besitzer

Die US-Forscher Alasdair Allan und Pete Warden sind der Frage nachgegangen, welche Datenspuren wir im virtuellen Raum hinterlassen – und wer speichert diese? Dabei sind die Forscher zu dem Entschluss gekommen, dass Apples mobiles Betriebssystem iOS4 eine Datei enthält, die das Bewegungsprofil des Nutzers enthält. Nach Angaben der beiden Forscher, die ihren Fund am Mittwoch auf einer Konferenz in San Francisco präsentierten, seien sowohl das iPhone als auch das iPad mit Mobilfunkmodul betroffen.

Zudem veröffentlichte die britische Zeitung „The Guardian“ einen Artikel, der von der Präsentation der Tests und Ergebnisse der beiden Forscher Allan und Warden berichtete. Nach Angaben von Allan speichert die Datei sowohl die Koordination der Aufenthaltsorte als auch den Zeitpunkt, an dem sich der Besitzer des Geräts an dem jeweiligen Standort aufhält. Demnach seien die Ortskoordinaten zwar nicht immer exakt, jedoch konnten Zehntausende Datensätze gefunden werden.

Unterschiedliche Medien und iPhone-Nutzer im Netz bestätigten in ersten Tests die Erkenntnisse der beiden US-Forscher. Derzeit gibt es keinerlei Hinweise, aus welchem Grund der US-Konzern diese Bewegungsprotokolle erstellt. Auch wurden keine Hinweise bekannt, dass Apple von iPhone, iPad und iPod die Daten selbst abruft. Zudem berichten viele Nutzer, dass die Ortung teilweise mangelhaft sei.

Bild von John.Karakatsanis

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