Anteil der Öko-Energie hat sich seit 1990 vervierfacht

Nach der Atomkatastrophe in Japan um das AKW Fukushima setzen die Verbraucher in Deutschland zunehmend auf erneuerbare Energien. Wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte, hat sich der Anteil der Öko-Energie am Bruttostromverbrauch seit 1990 vervierfacht. Im vergangenen Jahr wurde knapp 17 Prozent des erzeugten Stroms aus Windkraft, Sonne oder Biomasse gewonnen. Vor rund 21 Jahren waren es noch vier Prozent.

Im vergangenen Jahr lag der Anteil von Kernenergie am Stromverbrauch bei 23,3 Prozent. Atomenergie hatte im Jahr 2008 noch einen Anteil von über 24 Prozent am Bruttostromverbrauch. Beim nationalen Bruttostromverbrauch handelt es sich um die gesamte Bruttostromerzeugung im Inland zuzüglich Einfuhren und abzüglich Ausfuhren.

Aufgrund der aktuellen Lage in Japan dürfte sich dieser Trend in Richtung erneuerbare Energien in Deutschland verstärken. Zu schockierend sind die Bilder aus Japan, die den Menschen hierzulande zeigen, dass es eine vollständige Kontrolle der Atomenergie nicht gibt. Derzeit plant die Koalition aus CDU und FDP, die Energiewende für einen raschen Atomausstieg mit milliardenschweren Programmen anzukurbeln. Allerdings ist derzeit noch nicht geklärt, wie dieses Programm finanziert werden soll.

Bild von Hombre!

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