Akw Fukushima: Tepco-Chef gibt Rücktritt bekannt

Der Chef der Betreiberfirma Tepco nimmt rund zwei Monate nach der verheerenden Katastrophe um das japanische Atomkraftwerk seinen Hut. Masataka Shimizu will damit die Verantwortung für die riesigen Verluste des Unternehmens übernehmen.

Das teilte Tepco am Freitag mit. Neuer Chef von Tepco wird der derzeitige geschäftsführende Direktor Toshio Nishizawa. Tepco teilte weiter mit, dass man wegen des Unglücks einen Rekordverlust im abgelaufenen Geschäftsjahr in Höhe von umgerechnet 10,70 Milliarden Euro (1,25 Billionen Yen) verzeichnen musste. Zudem will Tepco einen Restrukturierungsplan vorlegen.

Nach einem schweren Erdbeben und dem anschließendem Tsunami vom 11. März hatten sich in dem Akw mehrere Kernschmelzen ereignet. Zudem kam es im Reaktorblock 3 zu einer Wasserstoffexplosion. Infolge wurde das Dach des Gebäudes weggesprengt. Zuletzt teilte Tepco mit, dass man trotz zahlreicher Rückschläge das havarierte Atomkraftwerk bis Januar unter Kontrolle bringen will. Sowohl die Betreiberfirma als auch die japanische Regierung wurden wegen ihres Umgangs mit dem Unglück kritisiert.

Bild von Official U.S. Navy Imagery

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