Adler will den Sprung an die Frankfurter Börse wagen

Die Bekleidungskette Adler wagt den Sprung an die Frankfurter Börse. Firmenchef Lothar Schäfer will mit frischem Geld unter anderem neue Läden eröffnen und die Expansion ins Ausland vorantreiben. Das bestätige das Unternehmen am gestrigen Mittwoch. Branchenkreisen zufolge soll dies noch vor Ostern passieren.

„Unser Produktsortiment ist hinsichtlich Passform, Modegrad, Funktionalität und Qualität in erster Linie auf die Generation der über 45-Jährigen zugeschnitten, deren Anteil an der Bevölkerung weiter wachsen wird“, so Lothar Schäfer, Vorstandsvorsitzender der Adler Modemärkte AG. „Zudem haben wir uns erfolgreich als ‚Value-forMoney’-Anbieter positioniert, bieten also qualitativ hochwertige Produkte mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis an.“ Das unterfränkische Unternehmen will sich zum Volumen und weiteren Details des Börsengangs erst in der kommenden Woche äußern. Adler gehört dem Münchner Finanzinvestor BluO. Schäfer will in diesem Jahr 20 neue Läden eröffnen. Insgesamt wären es dann 155.

Adler hat im vergangenen Jahr den Umsatz um zehn Prozent steigern können. Somit belief sich dieser auf 445 Millionen Euro. Im fortgeführten Geschäft verdiente der Konzern fast 24 Millionen Euro nach Verlusten in den Jahren zuvor. Die Marge lag bei rund fünf Prozent.

Bild von Art Institute of Portland

Share and Enjoy:
  • Print
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Yahoo! Buzz
  • Twitter
  • Google Bookmarks

Kommentar verfassen