„Gorch Fock“ soll Bundeswehr-Schulschiff bleiben

Die „Gorch Fock“ bleibt auch in Zukunft der Bundeswehr als Schulschiff erhalten. Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) sagte zur Begründung seiner Entscheidung, es gebe einen breiten Konsens dafür, dass die „Gorch Fock“ ihren Auftrag als Ausbildungsschiff der Marine fortsetzen werde.

Derzeit ist aber noch offen, wann die „Gorch Fock“ wieder in See stechen und welche Veränderungen es an Bord geben wird. Eigenen Angaben zufolge will der Verteidigungsminister erst die Auswertung eines Berichts abwarten, den eine unabhängige Kommission jetzt vorgelegt hat. Auch die Kommission unter der Leitung des Historikers Reiner Pommerin empfiehlt die Erhaltung der „Gorch Fock”. In ihre Empfehlung bezog das Expertengremium die Erfahrungen der seemännischen Basisausbildung auf Segelschulschiffen anderer Nationen ein. Nach Angaben de Maizières enthält der Bericht eine Reihe von konkreten Forderungen, wie bspw. zur Sicherung an Bord und in der Takelage, zur Erhöhung der körperlichen Fitness der Offizieranwärter und Fragen der Auswahl und Ausbildung der Stammbesatzung, zur Verlängerung von Vorsegelausbildung sowie Ausbildungszeit an Bord.

Die unabhängige Kommission wurde nach dem Tod einer Kadettin auf dem Schulschiff im November eingesetzt. Die grundsätzliche Entscheidung, dass die „Gorch Fock“ weitersegelt, hatte sich bereits abgezeichnet.

Bild von Bundeswehr-Fotos Wir.Dienen.Deutschland.

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